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Bundestrojaner

August 3rd, 2007

Golem berichtet vom Bundestrojaner, denn angeblich hat die Zeitschrift Chip herausgefunden, das der Bundestrojaner lokal installiert wird. Man dringt also in die Wohnung der Verdächtigen ein, fertigt Kopien der Festplatten an und bringt das ganze zu einem Spezialisten der BKA. Dieser entwickelt speziell für diesen Rechner angepasst ein Tool, danach muss man wieder in die Wohnung eindringen und das Tool installieren. Benutzt die Zielperson eine Firewall, wird diese entsprechend angepasst. Sollten die Platten verschlüsselt sein, setzt man spezielle Keylogger ein, womit auch Passwörter übertragen werden. Da der Aufwand zu hoch ist, liegt die Zahl der Fälle wo diese Methode zum Einsatz kommen könnte, im einstelligen Bereich. Das BKA wird auch keine Versuche unternehmen, damit der Bundestrojaner direkt mit Softwareherstellern zusammenarbeitet, also schon versteckt in der Software selbst oder eben in Zusammenarbeit mit z.b. eines Firewall Herstellers.

Wen will man eigentlich mit der Geschichte verarschen?

sonstiges

  1. ed
    August 3rd, 2007 at 11:54 | #1

    Keinen mehr, neulich hatte ich entweder in der SZ oder heise gelesen, dass für dieses ganze Geschichte lediglich 2 Planstellen geschaffen wurden. Damit braucht man sich nicht mal ansatzweise Gedanken zu machen, was die erreichen könnten…

  2. August 3rd, 2007 at 15:38 | #2

    Das ist bestimmt ne Ente. Gestern hab ich gelesen, dass das Blue Pill Projekt es zustande bringt, ein laufendes Windows unbemerkt in ne virtuelle Instanz zu verschieben. Da kann ich mir kaum vorstellen, dass das BKA dafür 2x in die Wohnung eindringen will.

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